Rechtsgrundlage § 137 Abs. I S. 2 StPO?

Das Rätselraten um die Rechtsgrundlage für die Vollmachtsvorlage geht weiter. Eine neue Idee hat das AG Neuruppin. Mit der Terminsladung zur Hauptverhandlung in einer Owi-Sache erteilt es mir folgenden Hinweis:

Es wird um Herreichung einer schriftlichen Vollmacht gebeten. (§ 137 (1) Satz 2 StPO)

Das, hohes Gericht, ist bei allem Respekt nun reichlich abwegig: § 137 Abs. I S. 2 StPO lautet bekanntlich wie folgt:

Die Zahl der gewählten Verteidiger darf drei nicht übersteigen.

Was das mit der Vollmachtsvorlage zu tun haben soll, erschließt sich nicht – zumal außer Zweifel steht, dass der Mandant nur einen Verteidiger hat.

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