Alles Klar

17. November 2009

Der Kollege Blechschmidt übermittelte mir ein Schreiben des JobCenters Kreuzberg, wonach man dort durchaus lernfähig ist:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Blechschmidt,

mit Fax vom 27.08.2009 haben Sie im Auftrag Ihrer Mandantin Einspruch gegen den Bußgeldbescheid vom 24.08.2009 eingelegt. Eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung wurde anwaltlich versichert.

Da mir dies als nicht ausreichend erschien, habe ich mit Schreiben vom 28.08.2009 um Übersendung einer entsprechenden Vollmacht Ihrer Mandantin gebeten und gleichzeitig noch die Begründung für den Einspruch angefordert, da diese fehlte.

Mit Schreiben vom 31.08.2009 haben Sie unter Angabe der gesetzlichen Vorschriften, usw. mitgeteilt, dass eine Vollmacht nicht erforderlich ist und somit die anwaltliche Versicherung ausreichend ist. Eine Begründung zum Einspruch wurde leider nicht abgegeben.

Aufgrund der Prüfung durch die Rechtsbehelfsstelle des JobCenters Friedrichshain-Kreuzberg ist Ihre Auffassung zutreffend. In der Regel steht eine anwaltlich versicherte ordnungsgemäße erfolgte Bevollmächtigung der Vorlage der Vollmacht gleich. Somit ist dieser Punkt geklärt.

Sieh an! Es wäre doch schön, wenn dieser Punkt“ immer so schnell geklärt wäre. 😉


Noch’n Unfug per Formular

11. November 2009

In einem Formblatt zur Aktenübersendung findet sich u.a. Folgendes zum Ankreuzen:

Ihr Aktenersuchen kann leider nicht erledigt werden, da Ihrem Schreiben keine Vollmacht Ihres Mandanten beigefügt war.

Da bin ich aber froh, das trotz (!) Nichtvorlage der Vollmacht (nur) die nächste Position angekreuzt (und realisiert) wurde:

anliegenden Vorgang (24 Blatt) übersende ich Ihnen gegen Rückgabe für 3 Tage zur Einsicht.

😉